




Herzlich Willkommen auf meiner neuen Homepage. Die Saison 2011 bietet viele Höhepunkte und ich freue mich schon jetzt auf die vielen Rennen in meinem neuen Team FELT ÖTZTAL X-BIONIC . Alle News rund um meine Rennsaison findest Du hier auf der Page. Am besten immer wieder mal reinschauen!
Weiterlesen »Swiss Cycling Awards oc 2011, Vote for Thomas Litscher

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und der Schweizer Radsport blickt auf unzählige Erfolge zurück. Dies ist für Swiss Cycling Anlass genug, die eigenen Athleten auszuzeichnen und zu ehren. Mit Freude gibt Swiss Cycling die 48 Nominierten aller Kategorien der «Swiss Cycling Awards 2011 präsentiert von Cornèrcard» bekannt. Die Ehrungen der besten Schweizer Radsportler finden im Rahmen der Eröffnungsnacht der Zürcher Sixday-Nights am Mittwoch, 30. November 2011, statt. In vier verschiedenen Kategorien werden die besten Radsportler des Jahre 2011 gesucht. Neben dem besten Mann und der besten Frau, gibt es auch noch die Auszeichnung in den Kategorien Nachwuchs und Team. Die Wahl besteht aus zwei Teilen. Einerseits geben zehn Schweizer Radsportjournalisten ihre Stimme ab. Diese zehn Journalistenstimmen werden durch eine Publikumswahl ergänzt. Per Online-Voting kann man auf der Swiss Cycling Webseite ab dem 1. November, 12 Uhr, bis am 29. November, 12 Uhr, seine Stimme abgeben. Die Publikumsstimme zählt am Ende zu einem Drittel, die Stimmen der Radsportexperten zu zwei Dritteln.
Machen Sie mit und geben Sie Ihre Stimme ab ! Hier geht's weiter zum Voting >>>
Roc Marathon, Roc d'Azur Frankreich
Zwei
Wochen nach meinem geplanten Saisonabschluss bei der Bundesliga in
Bad Salzdetfurth, fuhr ich mit meinem Personal Bike Doktor Geri
Schrempf, an den riesigen Event, Roc d'Azur nach Südfrankreich. Da
die letzten Wochen immer so schönes Wetter war, trainierte ich
mehr als vorgenommem und bemerkte das ich immer noch recht gut in
Form bin. So plante ich kurzerhand mal was Neues zu probieren und
beim Roc Marathon zu starten. Dieser gehört zur Marathon World
Series. Hier sind alle wirklich alle guten Marathonfahrer und auch
einige CC-Fahrer am Start. Das Gelände an der Cote d' Azur gefällt
mir super und die Marathonstrecke war technisch sehr
anspruchsvoll. Viele enge und ruppige Anstiege und Abfahrten
verlangten einem alles ab.
Freitag, 8.15 Uhr..... Jetzt startet die ganze Meute, ungefähr 1300 Fahrer, auf den 84 km langen Kurs. Dabei sind 2250 hm zu absolvieren.
Vom Start an fuhr ich die ganze Zeit vorne im Feld. Im ersten steilen Anstieg forcierte Jaroslav Kulhavy das Tempo und Sauser, Milatz und ich waren die einzigen, die Ihm folgen konnten. So bauten wir als 4er Gruppe den Vorsprung aus und fuhren die ersten zwei Stunden harmonierend. Etwa in der Mitte des Rennens, auf einer steigenden Kiesstrasse, attackierte Susi und Kulhavy konnte erst als Einziger folgen. Später schloss auch der deutsche Marathon Meister Milatz wieder auf. Nur ich konnte die Lücke nicht mehr ganz schliessen und kämpfte mit allen Mitteln um den Anschluss. Erst nach einigen harten Minuten brutalem Kampf folgte eine Laufpassage in der ich den Anschluss an Milatz wieder schaffte, der einen Kolbenfresser erlitt (er hatte keine Energie mehr). Erstaunlicherweise lief es mir nach über zwei Stunden immer noch recht gut, obwohl ein Crosscountryrennen ja schon lange fertig wäre.. ;-). Im letzten Viertel der Strecke überholte ich den Elite Weltmeister Kulhavy der einen Platten flicken musste. Das gab mir nochmals zusätzliche Motivation und Susi war auch noch nicht mehr so weit weg. Ich kämpfte mich die Berge hoch und konnte den Rückstand auf Sauser um die 30 Sec halten. Dann in einer Abfahrt stürzte ich in Vollspeed. Ich hatte mit meinem Vorderrad einen Baumstrunk übersehen und bin nur noch geflogen. Erst musste ich das Bike suchen, es lag 5 Meter weiter unten in den Büschen... Zum Glück war noch alles ganz, ausser einigen Kratzern, die ich abbekommen hatte. Ca. 6Km vor dem Ziel war dann doch mein Akku leer, und ich fuhr nur noch mit der Hoffnung, bald vom Bike steigen zu können. So schwarz war ich schon lange nicht mehr. Nach 3.45h war ich dann ziemlich erlöst, als ich die Ziellinie als Zweiter hinter Marathonweltmeister Christoph Sauser überqueren konnte. Rang 3 ging an den deutschen Marathonspezialisten Karl Platt.
Es war mal eine neue Erfahrung für mich und ich habe gesehen, dass ich auch über längere Distanzen ein gutes Tempo fahren kann :-)
Jetzt fahre ich nächste Woche noch nach Saalfelden/Leogang, wo wirklich mein letztes Rennen in dieser Saison stattfinden wird.